Wichtiger Meilenstein zur Digitalisierung in der Bücherbrücke Alfter erreicht

Ein wichtiger Meilenstein zur Digitalisierung der Bücherbrücke Alfter ist abgeschlossen: Am Mittwoch, 03.12.2025 nahmen Bürgermeister Christian Lanzrath und Büchereileiterin Franzis Steinhauer offiziell das RFID-Selbstverbucherterminal für die Medienausleihe und -rückgabe in Betrieb. Das Digitalisierungsprojekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Es umfasst die Einführung von RFID-Technik, die Ausstattung von 18.000 Medien mit RFID-Etiketten, ein RFID-Selbstverbucherterminal mit EC-Zahlfunktion sowie zwei RFID-Personalverbuchungsstationen.

Wie funktioniert die RFID-Technik?

RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification (Funkerkennung). Daten, die auf einem RFID-Etikett gespeichert sind, werden berührungslos und ohne Sichtkontakt gelesen und verarbeitet. Die innovative Technologie vereinfacht zukünftig die Art und Weise, wie Medien ausgeliehen werden können. Sie ermöglicht beispielsweise die effiziente Identifizierung einer großen Anzahl etikettierter Bücher mithilfe von Funkwellen. Mit RFID ist es nicht mehr notwendig, jedes einzelne Medium manuell zu scannen. Stattdessen genügt es, nachdem der neue RFID-Bibliotheksausweis gescannt wurde, die Bücher im Stapel auf die Ausleihtheke zu legen. Das System erkennt automatisch alle Medien und verbucht diese in einem einzigen Schritt. Dies macht den Ausleihvorgang nicht nur schneller, sondern auch benutzerfreundlicher.

Was sind die Vorteile dieser neuen Technik?

Aufgrund des RFID-Selbstverbucherterminals mit Stapelverbuchung verkürzen sich die Wartezeiten bei der Ausleihe und Rückgabe. Dessen Handhabung ist intuitiv, für alle Altersgruppen geeignet und erfordert keine technischen Vorkenntnisse. Das Team der Bücherbrücke hat so mehr Zeit für Beratung und Information der Nutzerinnen und Nutzer sowie für Veranstaltungsarbeit, Klassenführungen, oder Kooperationspflege.

„Die Digitalisierung eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten, um die Bücherbücke als dritten Ort in ihrer Attraktivität zu steigern“, erklärt Bibliotheksleiterin Franzis Steinhauer.

Bürgermeister Christian Lanzrath betont: „Der Umstieg auf RFID-Technik und die Inbetriebnahme des Selbstverbucherterminals sind ein entscheidender Meilenstein zur Digitalisierung und zur Umsetzung des Büchereikonzeptes der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter. So sind wir zukunftsfähig aufgestellt.“

Das Digitalisierungsprojekt wird im Rahmen der Landesförderung vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt (Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen für Projekte öffentlicher Bibliotheken, die der Modernisierung und Steigerung der Attraktivität dienen; Projekt: “Neugründung einer interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter”).